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Auf dem Foto sieht man Bilder vom Lego Wettbewerb.

Kleine Köpfe, große Ideen: Robotik-Wettbewerb Grundschule

Die Tüftelaufgabe: Programmieren für die WM

In der ersten Runde sollten die Kinder für ein WM-Länderspiel eine Einlasskontrolle sowie eine beeindruckende Licht- und Tonshow gestalten. Außerdem sollte der Countdown anzeigen, wann es los geht und auch die beiden Länder, die gegeneinander antreten, sollten begrüßt werden.

Auf dem Foto sieht man Bilder vom Lego Wettbewerb.
Auf dem Foto sieht man Bilder vom Lego Wettbewerb.

Vier gewinnt: Die Teams zeigten alle eine gute Leistung

Die Grundschulkinder waren mit viel Kreativität und Begeisterung dabei. In ihren Teams haben sie gemeinsam getüftelt, diskutiert und ihre Ideen weiterentwickelt. Besonders schön war die Vielfalt der Ergebnisse: von witzigen programmierten Sprüchen bis hin zu kreativen Projekten rund um verschiedene Länder. Jedes Team setzte eigene Schwerpunkte und brachte seine ganz persönlichen Ideen ein. So wurde deutlich, wie viel Potenzial in den Kindern steckt, wenn man ihnen Raum zum Entdecken und Gestalten gibt.

Mission Autokorso: Ein eigenes Fahrzeug entwickeln

In der zweiten Aufgabe wurde es besonders spannend: Die Teams sollten ein Fan-Fahrzeug für vier Personen entwerfen, das später im Autokorso zum Einsatz kommt. Die Kinder entwickelten ihre Fahrzeuge und passten sie immer wieder an. Dann ging es ans Programmieren: Das Fahrzeug sollte so gesteuert werden, dass es zuverlässig an allen Fans auf der Matte vorbeifährt.

Auf dem Foto sieht man Bilder vom Lego Wettbewerb.
Auf dem Foto sieht man Bilder vom Lego Wettbewerb.

Und am Ende: Applaus und Preise

Alle Gruppen haben eine großartige Leistung gezeigt und mit viel Engagement und Teamgeist überzeugt. Am Ende wurden verschiedene Preise vergeben: für das beste Team, die größte Kreativität und die überzeugendste Programmierung.

Zur Freude aller Kinder erhielt außerdem jede und jeder eine Tüte mit Überraschungen als Erinnerung an den Tag. Ein besonderes Highlight war die Fotobox, in der die Kinder gemeinsam mit den LEGO-Männchen ein Erinnerungsfoto machen konnten. Auch die Pokale sorgten für große Begeisterung und machten den Abschluss zu einem echten Höhepunkt des Wettbewerbs.

Organisiert wurde der Wettbewerb von der Hopp Foundation, dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg sowie den lokalen Medienzentren. Ein herzliches Dankeschön gilt den teilnehmenden Grundschulgruppen sowie den engagierten Lehrerinnen und Lehrern, denn ohne euch wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen.

Wenn Sie und Ihre Klasse selbst Interesse an ähnlichen Workshops haben, melden Sie sich gerne bei uns für weitere Ideen und Angebote. Alternativ bleiben Sie einfach über unsere Homepage, den Newsletter oder unseren Instagram-Kanal auf dem Laufenden und verpassen so keine Neuigkeiten.


Das Bild zeigt verschiedene Emojis und in der Mitte steht in farbigen Buchstaben Trends.

Wenn Früchte Drama haben: Der virale KI-Trend auf Social Media

Was steckt hinter diesem Trend?

Beim sogenannten „KI-Früchte-Trend“ werden mithilfe künstlicher Intelligenz kurze Videos erstellt, in denen Früchte wie Menschen agieren. Sie haben Gesichter, sprechen, führen Beziehungen und erleben emotionale Höhen und Tiefen. Die Geschichten sind oft bewusst übertrieben: Betrug, Streit, Eifersucht oder überraschende Wendungen gehören zum Standard. Beispiel: Eine Erdbeere betrügt eine Banane und bekommt ein „Kiwi-Baby“. Das Besondere dabei, diese Clips sind so gestaltet, dass sie sofort Aufmerksamkeit erzeugen. Sie beginnen meist mitten im Drama, enden mit einem Cliffhanger und verleiten dazu, direkt den nächsten Teil anzuschauen.

Warum gehen diese Videos viral?

Der Erfolg des Trends lässt sich leicht erklären, er trifft genau den Nerv der heutigen Social-Media-Nutzung.

Die Videos sind schnell konsumierbar, da sie kurz, visuell auffällig und sofort verständlich sind. Das eignet sich perfekt für die immer kürzer werdende Aufmerksamkeitsspanne vieler Person und macht die Videos für jeden mit social Media Zugang leicht zugänglich.

Der Trend ist Teil einer größeren Entwicklung, die oft als „Brainrot-Content“ bezeichnet wird. Gemeint sind Inhalte, die bewusst überdreht, sinnlos oder repetitiv sind, aber genau dadurch funktionieren. Dabei geht es weniger um Qualität oder Tiefgang, sondern um maximale Aufmerksamkeit. Die Grenze zwischen kreativer Unterhaltung und inhaltsleerem Content verschwimmt zunehmend.

Kritik am KI-Früchte-Trend

Inhaltliche ist dieser Content eher fragwürdig zu beleuchten. Manche Storylines reproduzieren problematische Verhaltensweisen, wie zum Beispiel Sexismus, Rassismus, Gewalt gegen Frauen oder auch allgemeine Gewalt. Es kommt auch zu Content-Überflutungen, da KI es möglich macht, massenhaft ähnliche Videos zu produzieren. Auch die abnehmende Aufmerksamkeitsspanne stellt ein großes Problem dar. Der Konsum solcher Inhalte kann die Erwartungshaltung an Medien verändern und stark beeinflussen. Zudem wird die Frage, wie nachhaltig und sinnvoll diese Art der Content-Produktion ist, wird immer häufiger diskutiert. Social Media entwickelt sich immer mehr in Richtung einer endlosen, Algorithmus gesteuerten Unterhaltungsshow, in der sogar Früchte zu Hauptdarstellern werden.

Hier sind sechs pädagogische Ansatzpunkte, um den Trend im Unterricht zu thematisieren:

Algorithmische Logik verstehen

Der Trend funktioniert nicht wegen des Inhalts, sondern wegen Engagement (Likes, Watchtime, Shares). Das hilft zu erklären, wie Plattformen Inhalte verstärken.

Gesprächsanlass über Medienkritik

Man kann solche Trends nutzen, nicht um gegen Social Media zu argumentieren, sondern gemeinsam zu analysieren: Warum finde ich das spannend?

Verantwortung beim Teilen und Weiterverbreiten

Reflexion darüber, welche Rolle Schülerinnen und Schüler spielen, wenn sie solche Inhalte liken, teilen oder kommentieren. Jede Interaktion verstärkt Sichtbarkeit.

Urheberrecht und Datenethik

Einführung in die Frage, woher KI-Bildgeneratoren ihre Trainingsdaten haben und ob kreative Werke anderer Personen indirekt genutzt werden.

Problematische Inhalte thematisieren

Die Storylines reproduzieren problematische Verhaltensweisen, wie zum Beispiel Sexismus, Rassismus, Gewalt gegen Frauen oder auch allgemeine Gewalt.

Prompt-Kompetenz entwickeln

Selbst einfache KI-Bilder generieren. Dadurch entsteht ein praktisches Verständnis dafür, wie Gestaltung durch Sprache funktioniert.

Fazit

Ob man den Trend liebt oder nicht, er ist ein klares Zeichen dafür, wie stark KI die Online-Kultur bereits beeinflusst. Zwischen kreativer Spielerei und inhaltlichem Overload bleibt vor allem eines hängen, Aufmerksamkeit ist die wichtigste Währung im Internet. Für die Schule ist das relevant, weil es weit über einen einzelnen Trend hinausgeht. Der KI-Früchte-Trend ist ein niedrigschwelliger Einstieg, um größere Fragen zu besprechen: Wie entstehen digitale Wirklichkeiten? Wer profitiert von Aufmerksamkeit? Und wie kann man lernen, Inhalte nicht nur zu konsumieren, sondern kritisch einzuordnen?

Gerade weil solche Trends schnell kommen und gehen, eignen sie sich gut als konkreter Anlass für Medienbildung. Sie machen abstrakte Themen wie KI, Algorithmuslogik und digitale Manipulation greifbar und anschlussfähig an die Lebenswelt von Jugendlichen.


Man sieht Menschen die sich hinter Medien zum Ausleihen verstecken und freundlich schauen.

Entdecken Sie Neues für Kita und Schule aus unserem Verleih

In unserem Verleihsystem sehen Sie jederzeit die Verfügbarkeit aller Artikel, passend zu Ihrem gewünschten Ausleihzeitraum. Verfügbare Materialien können schnell und unkompliziert mit nur wenigen Klicks angefragt werden. Damit Sie immer aus einer vielfältigen und aktuellen Auswahl wählen können, erweitern wir unser Angebot laufend um neue Geräte und Materialien. Es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizuschauen und durch das System zu stöbern. Wir ergänzen nach und nach weitere Informationen und Bilder, damit Sie sich einen noch besseren Eindruck machen können. Am besten nutzen Sie für die Ansicht ein Tablet oder einen Laptop, da die Darstellung auf dem Smartphone teilweise eingeschränkt sein kann.

Und ein kleiner Tipp: Hinter manch unscheinbarem Titel verbirgt sich ein echter Schatz für Ihren pädagogischen Alltag.

Allgemeine Infos zu Quickverleih

Damit Sie das Verleihsystem nutzen können, ist eine einmalige Kontoanmeldung mit Ihrer dienstlichen Mailadresse nötig. Dies benötigen wir als Verifizierungsnachweis. Sollten Sie keine Dienstadresse haben, benötigen wir einen Nachweis mit Stempel über Ihre Zugehörigkeit zu Ihrer Institution. Wenn Sie angemeldet und freigeschalten sind, können Sie sich jederzeit mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden. Sollten Sie Hilfe brauchen, wenden Sie sich telefonisch an unseren Medienverleih oder per E-Mail unter info@kmzhn.de.

Themenkoffer Tower of Power XXL und CultuRallye XXL

Mit CultuRallye XXL und Tower of Power XXL erweitern wir unseren Verleih um zwei spannende Spiele, die Bewegung, Teamarbeit und gemeinsames Lernen in den Mittelpunkt stellen. Beide Angebote eignen sich ideal für Gruppen, Projekttage oder erlebnispädagogische Einsätze und sorgen für aktive, motivierende Lernmomente.

Auf dem Foto sieht man zwei sozialpädagogische Spiele.
Auf dem Foto sieht man den Cricut, den Niimbot und den Mr. Beam aus unserem Maker Space.

Ausleihbare Geräte aus dem Maker Space

Nach einer Einführung lassen sich die Geräte aus unserem Maker Space auch direkt an Ihrem Lernort einsetzen. Ob Lasercutter, Schneideplotter oder Etikettendrucker, vielleicht ist etwas für Ihre Lerngruppe mit dabei. Oder Sie besuchen uns mit Ihrer Lerngruppe vor Ort und entdecken die Geräte.

Ohren auf für unser Podcast-Set

Mit unserem Podcast-Set erstellen Sie  eigene Audioaufnahmen, ideal für Interviews, Geschichten oder Projektarbeiten. Das Set enthält alles, was Sie für einen schnellen Einstieg in die Podcast-Produktion benötigen und eignet sich besonders für den Einsatz in Schule und pädagogischen Projekten.

Auf dem Foto sieht man unser Podcast Set.
Auf dem Foto sieht man die Fotobox.

Augen in die Kamera bei unserer Fotobox

Unsere Fotobox eignet sich hervorragend für den Einsatz in Schulen und Kindergärten. Ob bei Projekttagen, Feiern oder besonderen Aktionen: Sie bringt Spaß, Kreativität und gemeinsames Erleben in den Alltag.


Auf dem Foto sieht man einen Mann, der vor PCs sitzt.

Deep Fakes im Klassenzimmer: Zwischen Medienkompetenz und Manipulation. Was Pädagog:innen jetzt wissen müssen

Deep Fakes einfach erklärt

Deep Fakes sind längst kein Zukunftsthema mehr, denn die schnelle Entwicklung von KI-Technologien macht es möglich, täuschend echte Videos und Audios zu erzeugen. Für den Bildungsbereich entstehen so neue Herausforderungen, denn besonders im Kontext von Social Media können manipulierte Inhalte schnell Vertrauen untergraben.

Um was handelt es sich bei Deep Fakes genau? Das sind Medieninhalte wie Bilder, Videos oder Audios, die mittels Deep-Learning-Technologie verändert oder komplett neu generiert wurden. So entstehen Gesichter und Körper, die täuschend echt wirken oder Stimmen, die realistisch klingen und an bekannte Personen erinnern. Gut gemachte Deep Fakes sind nach heutigem Stand der Technik mit dem bloßen Auge nicht als Fälschung erkennbar.

Das Landesmedienzentrum hat zu diesem aktuellen Thema auch ein Interview mit Medienpädagogin Saskia Nakari geführt und herausgearbeitet, was Deepfake-Pornografie mit Betroffenen, aber auch mit uns als Gesellschaft macht. Hier geht es zum Interview.

Sek. I und II

SESAM

Gerade bei Themen wie Deepfakes oder Medienkompetenz finden Lehrkräfte dort fertige, geprüfte Materialien, die man direkt im Unterricht einsetzen kann, ohne lange selbst recherchieren oder rechtliche Fragen klären zu müssen.

Link
Sek I und II

Bitte was?

Die Initiative #wirfürschule „Kontern gegen Fake und Hass“ unterstützt Schulen und Lehrkräfte dabei, kompetent mit Desinformation, Deep Fake, Hate Speech und digitaler Gewalt umzugehen.

Link
Sek I und II

LMZ

Das Landesmedienzentrum bietet viel Hintergrundwissen für Lehrkräfte und Eltern sowie einen Selbstlernkurs für Pädagogen. Zudem findet man Lernideen zum Thema KI.

Link
Sek I

klicksafe

klicksafe ist eine von der EU unterstützte Initiative, die Menschen dabei hilft, das Internet sicher, kritisch und selbstbestimmt zu nutzen. Sie richtet sich besonders an Pädagog:innen, Eltern und alle, die Kinder und Jugendliche begleiten. Das Material zum Thema Deep Fakes besteht aus 56 Seiten.

Link
Sek I

So geht Medien

Die Initiative "so geht MEDIEN" ist ein kostenloses Bildungsangebot von ARD, ZDF und Deutschlandradio zur Förderung von Medienkompetenz. Das Material besteht aus Stundenablauf, Arbeitsblättern und einem Quiz zum Thema Deep Fake.

Link
Sek I und II

Landesbildungsserver Ba-Wü

Der Landesbildungsserver bietet Material für eine Schulstunde zum Thema Deep Fakes und Deep Voices an.

Link
GS

Internet-ABC

Der Internet-ABC e. V. steht Ihnen als Partner für verlässliche Orientierung und sichere Begleitung in der digitalen Welt zur Seite. Auf der Seite gibt es eine kindgerechte Erklärung zum Thema Deep Fakes.

Link
GS

logo! Kindernachrichten

In den zwei Videos erklärt logo! das Thema Deep Fakes und gibt 5 Tipps zum Erkennen. Hinweis: Im zweiten Video sind Explosionen zu sehen.

Link
GS

KiKa

Stimmt eine Nachricht oder ist ein Video echt? In diesem Video vom Kinderkanal schaut man sich genau an, wie Fake News und Deep Fakes entstehen und verbreitet werden. Das Video geht 15 Minuten.

Link

Das Bild zeigt verschiedene Emojis und in der Mitte steht in farbigen Buchstaben Trends.

Jugendtrend „67“: Wenn Zahlen zur Identität werden

Wie Jugendtrends entstehen

Jugendtrends entstehen selten zufällig. Meist entwickeln sie sich aus einer Mischung von Musik, Social Media und Gruppendynamik. Ein einzelnes Wort, eine Zahl oder ein Symbol wird zunächst von wenigen Personen genutzt, zum Beispiel von bekannten Rappern oder Influencern. Durch ihre Reichweite verbreitet sich der Trend schnell. Ein wichtiger Faktor dabei ist das Gefühl von Zugehörigkeit. Jugendliche übernehmen Trends, um Teil einer Gruppe zu sein und sich gleichzeitig von anderen, besonders von Erwachsenen, abzugrenzen. Codes, Zahlen oder Abkürzungen eignen sich dafür besonders gut, weil sie nicht sofort für alle verständlich sind.

Social-Media-Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube beschleunigen diesen Prozess enorm. Durch sogenannte Likes, Shares und Algorithmen werden Trends sichtbar gemacht und innerhalb kürzester Zeit weitergetragen. Was heute nur ein Insider ist, kann morgen schon ein weit verbreiteter Jugendtrend sein. Zahlen spielen in der Jugendkultur schon lange eine besondere Rolle. Ob in Gamertags, Songtiteln oder Hashtags, sie sind mehr als nur Ziffern. Der aktuelle Jugendtrend „67“ zeigt genau dies: Eine Zahl wird zum Symbol für Zugehörigkeit, Haltung und Lifestyle.

Woher kommt „67“ ursprünglich?

Der Trend „67“ ist vor allem durch Deutschrap und die urbane Streetkultur bekannt geworden und hat sich in den letzten Jahren stark verbreitet. Besonders in Songtexten, Musikvideos und Social-Media-Beiträgen taucht die Zahl immer wieder auf und wird von bekannten Künstlern und Influencern aufgegriffen. Auf Plattformen wie Instagram oder TikTok erscheint „67“ in Hashtags, Profilnamen, Kommentaren oder als visuelles Symbol in Bildern und Clips, wodurch sich die Bedeutung der Zahl immer weiter verfestigt hat.

Für viele Jugendliche steht „67“ längst nicht mehr einfach nur für eine Zahl. Sie ist zu einem Symbol geworden, das für Zusammenhalt und Loyalität innerhalb der Peer Group steht. Die Zahl fungiert somit als eine Art Code, mit dem sich Gleichgesinnte erkennen und voneinander abgrenzen können.

Was bedeutet „67“ auf TikTok?

Der „67“-Trend auf TikTok ist ein viral gegangener Slang-Ausdruck ohne feste Bedeutung, der auf einem Meme basiert, welches mit einem Song des Rappers Skrilla und Basketballspieler LaMelo Ball verbunden ist und oft ohne Sinn in Videos genutzt wird, um eine Art Insider-Humor zu erzeugen, der manchmal Lehrer und Eltern verwirrt und zu absurden Situationen führt. Der Ausdruck stammt vom Song „Doot Doot (6 7)“ des Rappers Skrilla, der „six-seven“ wiederholt singt. Das Meme wurde durch Clips mit NBA-Spieler LaMelo Ball populär, da dieser 6 Fuß und 7 Zoll groß ist und somit die Zahl, durch seine Größe, repräsentiert. Die Jugendlichen hatte dadurch plötzlich die Möglichkeit einen neuen Trend zu starten. Viele der Jugendlichen kennen nur diesen Ursprung des Memes.

Mehr als nur ein Trend

Der Trend wurde besonders durch ein virales Video eines Jungen namens Maverick Trevillian gefestigt, der bei einem Basketballspiel „Six Seven“ ruft und dazu eine markante Handbewegung macht. Das Video verbreitete sich rasant und machte „67“ zu einem festen Bestandteil des typischen „Brainrot“-Slangs. 2025 wurde der Ausdruck sogar zum Wort des Jahres gekürt. Häufig hat „67“ keine klare oder tiefere Bedeutung, sondern dient als Nonsens-Antwort oder als Insider-Signal, mit dem gezeigt wird, dass man den Trend kennt.

Gerade diese Mehrdeutigkeit macht „67“ so besonders. Nicht jeder muss erklären können, wofür die Zahl genau steht, und genau das macht sie für Jugendliche attraktiv. Solche Codes helfen dabei, sich von Erwachsenen abzugrenzen und eine eigene Sprache zu entwickeln. Gleichzeitig stärken sie das Gemeinschaftsgefühl und tragen zur Identitätsbildung innerhalb der Gruppe bei.

Kritik und Diskussion

Wie viele Jugendtrends polarisiert auch „67“. Manche sehen darin nur einen harmlosen Code, andere verbinden ihn kritisch mit Verherrlichung von Straße, Härte oder Abgrenzung. Genau diese Diskussion zeigt aber, wie relevant der Trend ist, er spiegelt Themen wider, die Jugendliche aktuell beschäftigen. Zugehörigkeit, Respekt und Selbstbehauptung. Den ein oder anderen treibt genau dieser Trend aber auch zur nervlichen Weißglut. Insbesondere Lehrpersonen trifft dieser Trend besonders. Nicht selten sind diese verwirrt und wissen nichts damit anzufangen. Aus dem nichts fangen die Kinder mitten im Unterricht an diese Zahl wiederholt zu sagen und die dazugehörige Bewegung zu machen. Was den Unterricht stark beeinträchtigt.

Der Jugendtrend „67“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie Symbole und Zahlen in der heutigen Jugendkultur Bedeutung bekommen. Er steht für Gemeinschaft, Ausdruck und ein Lebensgefühl, das stark von Musik und Social Media geprägt ist. Ob der Trend bleibt oder verschwindet, er zeigt deutlich, wie kreativ und codiert jugendliche Kommunikation heute ist. Ob genau dieser Trend „67“ so sinnvoll ist oder auch nicht muss jeder für sich selbst festlegen. Nur eins lässt sich sicher sagen, es wird NICHT der letzte solcher Zahlen Trends gewesen sein.

Likes, Share und mehr:

Likes

Likes sind Dinge, die jemand mag oder bevorzugt. In sozialen Medien zeigen Likes Zustimmung oder Gefallen an Inhalten.

Shares

Shares sind Weiterleitungen von Inhalten an andere. In sozialen Medien zeigen Shares, dass ein Beitrag verbreitet und mit dem eigenen Netzwerk geteilt wird.

Algorithmen

Algorithmen sind feste Regeln und Rechenprozesse, mit denen Systeme Daten auswerten und Entscheidungen treffen. Zum Beispiel, welche Inhalte Nutzer*innen in sozialen Medien sehen.

Meme

Memes sind meist humorvolle Bilder, Videos oder Texte, die sich schnell im Internet verbreiten und oft kulturelle Trends oder aktuelle Themen aufgreifen.

Gamertags

Gamertags sind selbstgewählte Online-Namen, mit denen Spieler*innen in Videospielen identifiziert werden. Sie ersetzen den echten Namen und sind Teil der digitalen Identität in Gaming-Communities.

Brainrot

Brainrot ist ein umgangssprachlicher Begriff aus der Onlinekultur, der den Zustand geistiger Überreizung durch den exzessiven Konsum kurzer, schnelllebiger und inhaltsarmer digitaler Inhalte beschreibt. Er wird auch als Zustand beschrieben, in dem Internet-Witze, Trends oder Schlagwörter dauerhaft im Kopf hängen bleiben und man sie unironisch im Alltag benutzt.


Auf dem Foto sieht man Kinder, die iPads in den Händen halten und diese betrachten. Auf den Geräten sieht man viele Apps.

iPads für Schule & Bildung: Wir verleihen die Geräte und die passenden Apps gleich dazu

iPads leihen: flexibel, unkompliziert, schulnah

Ob für Projektwochen, Vertretungsunterricht, Prüfungen, Medienbildung oder temporäre Klasseneinsätze:
Unsere entleihbaren iPads ermöglichen einen niedrigschwelligen Einstieg in den digitalen Unterricht, ohne langfristige Investitionen oder technischen Aufwand.

  • aktuelle iPad-Modelle

  • einheitlich konfiguriert

  • einsatzbereit abholbereit

  • ideal für kurz- und mittelfristige Einsätze

Um die Geräte zu entleihen, brauchen Sie einen Zugang zu unserem Shopsystem Quickverleih. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Doch unser Angebot geht noch einen Schritt weiter.

Der Mehrwert: iPads mit pädagogisch sinnvollen Apps

Auf Wunsch statten wir die iPads bereits vor der Auslieferung mit ausgewählten Apps aus. So können Sie direkt mit dem Unterricht beginnen, ohne Zeit für Installation, Updates oder App-Verwaltung zu verlieren. Hier stellen wir Ihnen eine kleine Auswahl aus über 200 Apps vor:

Actionbound

Diese App ermöglicht das Erstellen und Spielen von interaktiven und mobilen Lernspielen. Nutzer können Geschichten und Abenteuer gestalten, die sie dann durch die reale Welt führen.
Ab 10 Jahren

Blitzrechnen 1 - 4

Diese Apps helfen Schülern, ihre Rechenfähigkeiten durch verschiedene Übungsformate und Spiele zu verbessern. Es ist eine unterhaltsame Art, mathematische Grundlagen zu festigen.
Ab 6 Jahren

Book Creator for iPad

Schüler können mit dieser App eigene Bücher erstellen, gestalten und publizieren. Sie fördern Kreativität und das Erlernen von Schreibfähigkeiten.
Ab 8 Jahren

Canva: KI-Foto- & Video-Editor

Eine vielseitige Design-App, die Nutzern hilft, Grafiken, Videos und Präsentationen ansprechend zu gestalten und zu bearbeiten.
Ab 12 Jahren

Quizlet: Karteikarten mit KI

Diese Lern-App ermöglicht es Schülern, Karteikarten zu erstellen und zu lernen sowie verschiedene Quizformate zu nutzen, um Wissen spielerisch zu festigen.
Ab 10 Jahren

GarageBand

Eine App für Musikproduktion, die es Schülern ermöglicht, eigene Musik zu erstellen, Instrumente zu spielen und aufzunehmen.
Ab 10 Jahren

Green Screen

Mit dieser App können Schüler kreative Videos mit Greenscreen-Technologie erstellen, um interessante Geschichten zu erzählen oder Präsentationen visuell zu bereichern.
Ab 8 Jahren

Procreate

Eine professionelle Zeichentechnologie, die Schülern hilft, digitale Illustrationen zu erstellen und ihre künstlerischen Fähigkeiten zu entwickeln.
Ab 12 Jahren

Zur vollständigen PDF Liste

Wenn Sie eine bestimmte App auf Ihrem iPad vorbereitet haben wollen, sprechen Sie unsere Techniker darauf an.


Eine Person hält einen Flyer mit

Vom digitalen Neuling hin zum Medienprofi – ein Jahr FSJ digital

Das FSJ digital

Das FSJ digital ist eine besondere Form des Freiwilligen Sozialen Jahres, bei der sich junge Menschen nicht nur in sozialen Einrichtungen engagieren, sondern zusätzlich digitale Projekte umsetzen. Ob Social-Media-Arbeit, Mediengestaltung, Webseiten pflegen, Videoprojekte realisieren oder Workshops durchführen: Hier lernen wir moderne Tools kennen, entwickeln eigene Ideen und unterstützen Einrichtungen dabei, digitaler zu werden.

Warum genau ein FSJ?

Diese Frage lässt sich einfach beantworten. „Direkt ins Studium zu starten, hat sich für mich nicht richtig angefühlt“ und „da ich nicht direkt nach dem Abitur studieren gehen wollte (…) und das FSJ als Orientierungsjahr nutzen wollte“ hören sich nach zwei sehr ähnlichen Antworten an, die uns gemeinsam ausmachen und die stellvertretend für viele junge Menschen stehen. Das FSJ ist eine perfekte Möglichkeit herauszufinden, was man wirklich nach der Schule machen möchte und gibt einem die Möglichkeit ein Jahr lang Arbeitserfahrung zu sammeln und sich währenddessen noch richtig zu orientieren.

Das Besondere an diesem FSJ ist die digitale und kreative Freiheit, welche nur durch den eigenen Verstand eingeschränkt werden kann. Eine großartige Hilfe stellt hierbei die offene und freundliche Kommunikation mit den Mitarbeitenden des Landesmedienzentrums dar, welche das FSJ digital überhaupt erst ermöglichen. Auch die regelmäßigen Seminare sorgen dafür, dass wir unsere kreativen Ideen besser ausleben können und helfen uns dabei, dass wir uns stetig weiterentwickeln. Selbst wenn sich die Seminare manchmal sehr ziehen „vor allem wenn es wieder um Laptops oder iPads ging“ und die Jugendherbergen eher „so lala“ ausfallen. Dennoch ist uns dadurch auch die Möglichkeit gegeben viele unterschiedliche Leute kennenzulernen und mehr über uns selbst sowie unsere Stärken und Schwächen zu erfahren.

Ein weiterer sehr positiver Punkt ist die großartige und einladende Atmosphäre im Kreismedienzentrum. Von außen wirkt das Gebäude eher „grau“ und „ungemütlich“, aber wenn man es betritt, wird man von einer positiven „hellen, lockeren“ und „gemütlichen“ Umgebung überrascht. Das Team vom KMZ haben wir nach und nach kennengelernt. Sie haben einen wirklich freundlichen, aufgeschlossenen und lustigen ersten Eindruck hinterlassen, außerdem wurden wir FSJlerinnen sehr herzlich empfangen und gut ins Team integriert. Es gab bisher schon den einen oder anderen lustigen Moment mit den Kolleg*innen. Darunter auch viele regelmäßige witzige Gespräche und Fragen, bei denen uns die KI weiterhelfen musste. „Der prägendste und für mich witzigste Moment war der missglückte Zauberversuch von Franzi, den sie voller Stolz und Überzeugung bis zum Ende durchgezogen hat. Das hat auf jeden Fall für viel Freude und Lachen gesorgt und ist jetzt ein Insider.“

Unsere ersten Wochen

Direkt zu Beginn hatten wir eine Seminarwoche in Karlsruhe. Dort durften wir die FSJler:innen der anderen KMZs aus ganz Baden-Württemberg kennenlernen. In dieser ersten von insgesamt fünf Seminarwochen bekamen wir unsere ersten Einführungen in die digitale Welt und haben unsere digitalen Geräte gemeinsam einsatzbereit gemacht.

Nach dieser Woche ging es dann endlich richtig los mit unserer ersten Woche am Kreismedienzentrum in Heilbronn. Ein großes Highlight war hierbei gleich zu Beginn die Tour durchs Maker Space. Dabei haben wir die Bekanntschaft mit vielen interessanten Maschinen gemacht – mit einer Stickmaschine, dem 3D-Drucker, unserem Laser „Mr. Beam“, der gut bedienbaren Drechselmaschine bis hin zum Cricut Maker. Wir durften uns ausprobieren und dabei sind auch großartige erste Projekte entstanden: Zum Beispiel die Anfertigung von Schachfiguren mit der Drechselbank und dem dazugehörigen Schachbrett mit eigenem Design mit Hilfe des Mr. Beams. Außerdem auch sehr schöne Sticker durch den Cricut und es wurden auch erste eigene Drucke mit unseren 3D-Druckern durchgeführt.

Danach haben wir dann die ersten wichtigen Aufgaben erhalten, darunter die Überarbeitung einer PowerPoint und das Programmieren von eigenen Dark-Pattern-Spielen mithilfe der KI oder das Designen eines Avatars für Schulen. Ein weiterer und wichtiger Meilenstein war auch die Gründung des Social Media Accounts für das KMZ Heilbronn auf Instagram.

Hier ein kleiner Einblick in zwei von unseren vielen interessanten Projekten:

Das „Avatar-Projekt“: Wir wollen eine günstige und verbesserte Version eines Roboters entwickeln, den Schüler:innen nutzen können, wenn sie zum Beispiel wegen verschiedenster Krankheiten nicht vor Ort am Unterricht teilnehmen können. Unsere Aufgabe hierbei ist es ein niedliches und ansprechendes Design für eine Hülle zu entwickeln, in der wir die für den Avatar benötigte Elektronik gut und angemessen unterbringen können. „Das klingt nicht nur technisch spannend, sondern auch ziemlich sinnvoll.“

Das Dark-Pattern-Spiel: Passend zum kommenden Gaming-Workshop soll mithilfe einer KI ein Spiel programmiert werden, das sich mit den Dark Patterns in Videospielen beschäftigt. Mit dem Ziel den Kindern spielerisch die versteckten Gefahren in den heutigen Onlinespielen näherzubringen. „Da sprudeln bei mir schon einige Ideen.“

Doch was hat uns bisher am meisten Spaß gemacht?

„Was mir bisher am meisten Spaß gemacht hat? Ganz klar: Die ganzen Geräte im Maker Space ausprobieren und ein bisschen tüfteln. Es fühlt sich cool an, dass man dabei so frei denken und eigene Ideen einbringen kann. Insgesamt hat man deutlich mehr Freiheiten und weniger Stress.“

„Besonders Spaß hat mir bisher das Anfertigen des Schachspiels und die Überarbeitung der PowerPoint für den Workshop gemacht. Ich denke, dass mir auch das Designen des Avatars unfassbar viel Spaß machen wird, es ist etwas Anspruchsvolles, das man nicht jeden Tag macht. Außerdem ist es für einen guten und sinnvollen Zweck, zumal ich Herausforderungen liebe. Es wird definitiv spannend und interessant werden.“

Das FSJ sorgt für viele spannende Ideen und Projekte. Für uns FSJler wirkt sich das FSJ definitiv auf den Alltag aus, aber auf eine positive Art und Weise. „Mir tut der Arbeitsablauf tatsächlich gut, er bringt Ordnung in meinen Alltag und ich habe mich superschnell daran gewöhnt. Mein Tagesrhythmus ist jetzt sehr viel getakteter und geplanter. Spontane Aktionen sind jetzt eher weniger möglich, aber das ist auch gut so und gehört eben zum Erwachsenwerden dazu.“ Im FSJ lernt man den Arbeitsalltag kennen und bekommt eine tolle Einführung in die Arbeitswelt. „Auch mein Alltag hat sich durch das FSJ verändert: Klar, es gibt feste Arbeitszeiten, aber wie ich meine Woche gestalte, ist viel selbstbestimmter. Das fühlt sich nach einem guten Schritt ins Erwachsenenleben an, wo man Verantwortung übernehmen, aber trotzdem viel ausprobieren darf. Ich habe schon einige neue Apps kennengelernt und fühle mich nach den ersten Wochen irgendwie freier als in der Schulzeit.“

Wir freuen uns auf hoffentlich viele weitere spannende Projekte in den kommenden Monaten, besonders auf die Mischung aus Technik, Kreativität und Teamarbeit.


Auf dem Foto sieht man einen Computercode.

Mit Absicht unfair: Wie Lernspiele Dark Patterns sichtbar machen

Workshop zum Thema "Dark Patterns"

Im Rahmen des FSJ Digital am Kreismedienzentrum Heilbronn wurden mit Hilfe von KI zwei Lernspiele entwickelt, die alles tun, was gute Spiele normalerweise vermeiden: Sie sind unfair, frustrierend, sowie langsam und das ganz bewusst.

Was genau sind Dark Patterns?
Dark Patterns sind bewusst eingesetzte Gestaltungs­elemente in digitalen Anwendungen, die Nutzerinnen und Nutzer zu bestimmten Handlungen verleiten oder manipulieren sollen, ohne dass ihnen das bewusst ist.
Sie nutzen psychologische Mechanismen wie Frust, Neugier, Zeitdruck oder Belohnungsgefühle, um Verhalten zu steuern.

Für Kinder und Jugendliche sind Dark Patterns besonders problematisch, weil sie:

  • weniger Erfahrung mit Manipulationsstrategien haben

  • impulsiver handeln und schneller Frust oder Druck empfinden

  • schwieriger zwischen Spielspaß und Beeinflussung unterscheiden können

Dark Patterns wie Lootboxen, künstliche Wartezeiten oder FOMO („Fear of Missing Out“) sind heute fester Bestandteil vieler Apps und Spiele. Kinder und Jugendliche merken oft nicht, wie stark solche Mechanismen auf ihr Verhalten wirken. Genau hier setzt unser Projekt an: durch eigenes Erleben statt nur durch Erklären.

Die eingesetzten Mechaniken – schnell erklärt

Pay-to-Win

Vorteile lassen sich mit echtem Geld kaufen: Wer nicht zahlt, hat schlechtere Chancen.

FOMO (Fear of Missing Out)

Das Spiel erzeugt Druck, sofort weiterzuspielen, aus Angst, etwas zu verpassen („nur heute verfügbar!“).

Künstliche Frustmechaniken

Das Spiel ist absichtlich schwer, langsam oder unfair, damit Frust entsteht und der Wunsch nach Abkürzungen wächst.

Lootboxen

Digitale Überraschungspakete mit zufälligem Inhalt. Ein Mechanismus, der Glücksspiel ähnelt.

Energie-System

Die Spielzeit wird künstlich begrenzt. Weiter spielen? Nur nach einer Wartezeit oder gegen Bezahlung.

Battle Pass

Ein Belohnungssystem, das ständig zeigt, was man nicht bekommt. Außer man kauft die Premium-Version.

Der Workshop: Manipulation sichtbar machen

Der Workshop richtet sich an Kinder ab ca. 10 Jahren und umfasst zwei Schulstunden. Zu Beginn klären wir gemeinsam:

  • Was sind Dark Patterns?
  • Warum gibt es Altersfreigaben für Spiele?

  • Welche Tricks nutzen Entwickler, um Spielende zu binden oder zu Käufen zu verleiten?

Die Spiele:

Nachdem die Fragen geklärt sind, spielt die Klasse in zwei Gruppen die speziell entwickelten Lernspiele und sammelt so eigene Erfahrungen zum Thema Dark Patterns:

Culinary Masters: Ein Restaurantspiel voller Pay-to-Win-Elemente, FOMO und künstlichen Frust.

RoboMerge: Ein Sammelspiel mit Lootboxen, Energie-System und einem stark eingeschränkten Battle Pass.

Welcher Lerneffekt tritt bei den Kindern ein?

Nach etwa 30 Minuten Spielzeit waren die Reaktionen eindeutig:

  • „Das ist unfair!“, „Das macht keinen Spaß!“, „Ich will aber trotzdem weiterspielen!“

Eine Schülerin war so vertieft, dass sie das Tablet kaum abgeben wollte, obwohl sie sich gleichzeitig darüber beschwerte, wie ungerecht das Spiel sei.

Genau hier entsteht der Lerneffekt:

Durch das eigene Erleben waren die Dark Patterns sofort greifbar. In der anschließenden Reflexion konnten die Kinder klar benennen:

  • welche Spielmechaniken manipulativ wirken

  • wie sie Emotionen wie Frust, Druck oder Neugier auslösen

  • wie man sich bewusst davor schützen kann

 

Falls Sie Interesse an diesem oder ähnlichen Workshops haben, dann nehmen sie Kontakt mit uns auf. Auf unserer Beratungspinnwand finden Sie vielfältige Angebote.

Die Spiele und die Powerpoint für den Workshop sowie dieser Artikel wurden durch unsere FSJlerinnen erstellt.


Auf dem Screenshot sieht man unseren Chatbot KIM.

Kennen Sie schon KIM?

KIM - das steht für Künstliche Intelligenz im Medienzentrum.

KIM beantwortet Ihnen als KI-Assistent Fragen zum Kreismedienzentrum Heilbronn. Stellen Sie Ihre eigene Frage oder wählen Sie aus den voreingestellten Buttons ein Thema aus, das Sie interessiert. Um KIM nutzen zu können, sollten Ihre Cookie-Einstellungen auf „Alle akzeptieren“ eingestellt sein.

Probieren Sie gerne unseren KI-Assistenten KIM aus. KIM ist hilfsbereit und hat immer ein offenes Ohr für Ihre Anliegen. KIM kann alles – außer Kaffee kochen. Damit Sie KIM etwas besser kennenlernen können, folgt hier ein kleines Interview:

Welche Frage bekommst du oft gestellt?

Eine häufig gestellte Frage im KMZ Heilbronn betrifft die Fortbildungs- und Beratungsangebote, insbesondere zu Microfortbildungen von ca. 45 Minuten Dauer. Weitere Angebote sind auf Anfrage per E-Mail an beratung@kmzhn.de erhältlich.

Was ist das Gerät, nach dem sehr oft gefragt wird?

Das Kreismedienzentrum Heilbronn verzeichnet häufig Nachfragen zu pädagogischen und technischen Geräten, die zum Verleih angeboten werden, wie z.B. Greenscreenbox, Kamishibai oder portable JBL-Lautsprecher. Für eine Ausleihe melden Sie sich bitte bei Quickverleih an: https://kmzhn.quickverleih.de/items/.

Was empfiehlst du für Lehrerinnen und Lehrer?

Für Lehrerinnen und Lehrer empfiehlt das KMZ Heilbronn umfassende Beratung, vielfältige Fortbildungsangebote und den Zugang zu didaktisch geprüften Unterrichtsmedien über die SESAM-Mediathek. Zudem können Lehrkräfte zahlreiche technische Geräte und Medien über den Verleih nutzen, um ihren Unterricht abwechslungsreich zu gestalten.

Was empfiehlst du für Kindergärten?

Für Kindergärten empfehle ich die Ausleihe von Kamishibai, Bluebot und Cody Block. Im Quickverleih unter https://kmzhn.quickverleih.de/items/ können Sie diese und weitere Medien und Geräte bequem ausleihen.


Jemand hält ein Ipad, das einen Ausschnitt aus der SESAM Mediathek zeigt.

Neu in SESAM: interaktive Arbeitshefte

Interaktive Arbeitshefte von MedienLB

MedienLB ist ein Anbieter von Unterrichtsmaterialien, der seit 2019 multimediale Produkte für den Schulunterricht entwickelt. Dafür nutzen sie die Open-Source-Software H5P, mit der interaktive digitale Inhalte für das Web erstellt werden können. Über Ihren SESAM-Zugang haben Sie Zugriff auf eine Sammlung von digitalen Lernressourcen mit interaktiven Modulen. Sie können Aufgaben wie Quizze, Drag-and-Drop-Übungen, Bilder- und Lückentexte sowie interaktive Videos und Präsentationen zu verschiedenen Themen nutzen und den Unterricht durch digitale Übungen und Aufgaben ergänzen. 

Wo finde ich die interaktiven Arbeitshefte?

Gehen Sie in Ihre SESAM-Mediathek. In der Mediathek geben Sie die Suchnummern oder Themen in der Suchleiste ein, um die interaktiven Arbeitshefte für Ihren Unterricht zu nutzen. Eine Übersicht mit allen für Sie verfügbaren Themen finden Sie in unserer Übersichts-PDF.

Hier sehen Sie die Übersichts-PDF für alle interaktiven Arbeitshefte:

Tipp: Neben den üblichen Fächern finden Sie auch die Themen DaF/DaZ, Medienkompetenz und Kamishibai!

Übersicht interaktive Arbeitshefte