Jugendtrend „67“: Wenn Zahlen zur Identität werden
Wie Jugendtrends entstehen
Jugendtrends entstehen selten zufällig. Meist entwickeln sie sich aus einer Mischung von Musik, Social Media und Gruppendynamik. Ein einzelnes Wort, eine Zahl oder ein Symbol wird zunächst von wenigen Personen genutzt, zum Beispiel von bekannten Rappern oder Influencern. Durch ihre Reichweite verbreitet sich der Trend schnell. Ein wichtiger Faktor dabei ist das Gefühl von Zugehörigkeit. Jugendliche übernehmen Trends, um Teil einer Gruppe zu sein und sich gleichzeitig von anderen, besonders von Erwachsenen, abzugrenzen. Codes, Zahlen oder Abkürzungen eignen sich dafür besonders gut, weil sie nicht sofort für alle verständlich sind.
Social-Media-Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube beschleunigen diesen Prozess enorm. Durch sogenannte Likes, Shares und Algorithmen werden Trends sichtbar gemacht und innerhalb kürzester Zeit weitergetragen. Was heute nur ein Insider ist, kann morgen schon ein weit verbreiteter Jugendtrend sein. Zahlen spielen in der Jugendkultur schon lange eine besondere Rolle. Ob in Gamertags, Songtiteln oder Hashtags, sie sind mehr als nur Ziffern. Der aktuelle Jugendtrend „67“ zeigt genau dies: Eine Zahl wird zum Symbol für Zugehörigkeit, Haltung und Lifestyle.
Woher kommt „67“ ursprünglich?
Der Trend „67“ ist vor allem durch Deutschrap und die urbane Streetkultur bekannt geworden und hat sich in den letzten Jahren stark verbreitet. Besonders in Songtexten, Musikvideos und Social-Media-Beiträgen taucht die Zahl immer wieder auf und wird von bekannten Künstlern und Influencern aufgegriffen. Auf Plattformen wie Instagram oder TikTok erscheint „67“ in Hashtags, Profilnamen, Kommentaren oder als visuelles Symbol in Bildern und Clips, wodurch sich die Bedeutung der Zahl immer weiter verfestigt hat.
Für viele Jugendliche steht „67“ längst nicht mehr einfach nur für eine Zahl. Sie ist zu einem Symbol geworden, das für Zusammenhalt und Loyalität innerhalb der Peer Group steht. Die Zahl fungiert somit als eine Art Code, mit dem sich Gleichgesinnte erkennen und voneinander abgrenzen können.
Was bedeutet „67“ auf TikTok?
Der „67“-Trend auf TikTok ist ein viral gegangener Slang-Ausdruck ohne feste Bedeutung, der auf einem Meme basiert, welches mit einem Song des Rappers Skrilla und Basketballspieler LaMelo Ball verbunden ist und oft ohne Sinn in Videos genutzt wird, um eine Art Insider-Humor zu erzeugen, der manchmal Lehrer und Eltern verwirrt und zu absurden Situationen führt. Der Ausdruck stammt vom Song „Doot Doot (6 7)“ des Rappers Skrilla, der „six-seven“ wiederholt singt. Das Meme wurde durch Clips mit NBA-Spieler LaMelo Ball populär, da dieser 6 Fuß und 7 Zoll groß ist und somit die Zahl, durch seine Größe, repräsentiert. Die Jugendlichen hatte dadurch plötzlich die Möglichkeit einen neuen Trend zu starten. Viele der Jugendlichen kennen nur diesen Ursprung des Memes.
Mehr als nur ein Trend
Der Trend wurde besonders durch ein virales Video eines Jungen namens Maverick Trevillian gefestigt, der bei einem Basketballspiel „Six Seven“ ruft und dazu eine markante Handbewegung macht. Das Video verbreitete sich rasant und machte „67“ zu einem festen Bestandteil des typischen „Brainrot“-Slangs. 2025 wurde der Ausdruck sogar zum Wort des Jahres gekürt. Häufig hat „67“ keine klare oder tiefere Bedeutung, sondern dient als Nonsens-Antwort oder als Insider-Signal, mit dem gezeigt wird, dass man den Trend kennt.
Gerade diese Mehrdeutigkeit macht „67“ so besonders. Nicht jeder muss erklären können, wofür die Zahl genau steht, und genau das macht sie für Jugendliche attraktiv. Solche Codes helfen dabei, sich von Erwachsenen abzugrenzen und eine eigene Sprache zu entwickeln. Gleichzeitig stärken sie das Gemeinschaftsgefühl und tragen zur Identitätsbildung innerhalb der Gruppe bei.
Kritik und Diskussion
Wie viele Jugendtrends polarisiert auch „67“. Manche sehen darin nur einen harmlosen Code, andere verbinden ihn kritisch mit Verherrlichung von Straße, Härte oder Abgrenzung. Genau diese Diskussion zeigt aber, wie relevant der Trend ist, er spiegelt Themen wider, die Jugendliche aktuell beschäftigen. Zugehörigkeit, Respekt und Selbstbehauptung. Den ein oder anderen treibt genau dieser Trend aber auch zur nervlichen Weißglut. Insbesondere Lehrpersonen trifft dieser Trend besonders. Nicht selten sind diese verwirrt und wissen nichts damit anzufangen. Aus dem nichts fangen die Kinder mitten im Unterricht an diese Zahl wiederholt zu sagen und die dazugehörige Bewegung zu machen. Was den Unterricht stark beeinträchtigt.
Der Jugendtrend „67“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie Symbole und Zahlen in der heutigen Jugendkultur Bedeutung bekommen. Er steht für Gemeinschaft, Ausdruck und ein Lebensgefühl, das stark von Musik und Social Media geprägt ist. Ob der Trend bleibt oder verschwindet, er zeigt deutlich, wie kreativ und codiert jugendliche Kommunikation heute ist. Ob genau dieser Trend „67“ so sinnvoll ist oder auch nicht muss jeder für sich selbst festlegen. Nur eins lässt sich sicher sagen, es wird NICHT der letzte solcher Zahlen Trends gewesen sein.
Likes, Share und mehr:
Likes
Likes sind Dinge, die jemand mag oder bevorzugt. In sozialen Medien zeigen Likes Zustimmung oder Gefallen an Inhalten.
Shares
Shares sind Weiterleitungen von Inhalten an andere. In sozialen Medien zeigen Shares, dass ein Beitrag verbreitet und mit dem eigenen Netzwerk geteilt wird.
Algorithmen
Algorithmen sind feste Regeln und Rechenprozesse, mit denen Systeme Daten auswerten und Entscheidungen treffen. Zum Beispiel, welche Inhalte Nutzer*innen in sozialen Medien sehen.
Meme
Memes sind meist humorvolle Bilder, Videos oder Texte, die sich schnell im Internet verbreiten und oft kulturelle Trends oder aktuelle Themen aufgreifen.
Gamertags
Gamertags sind selbstgewählte Online-Namen, mit denen Spieler*innen in Videospielen identifiziert werden. Sie ersetzen den echten Namen und sind Teil der digitalen Identität in Gaming-Communities.
Brainrot
Brainrot ist ein umgangssprachlicher Begriff aus der Onlinekultur, der den Zustand geistiger Überreizung durch den exzessiven Konsum kurzer, schnelllebiger und inhaltsarmer digitaler Inhalte beschreibt. Er wird auch als Zustand beschrieben, in dem Internet-Witze, Trends oder Schlagwörter dauerhaft im Kopf hängen bleiben und man sie unironisch im Alltag benutzt.
Kamishibai: Geschichten, die Kinderaugen zum Leuchten bringen
Was ist eigentlich ein Kamishibai?
Kamishibai stammt ursprünglich aus Japan und bedeutet frei übersetzt „Papiertheater“. In einen kleinen Holzrahmen werden Bildkarten eingeschoben, die Szene für Szene eine Geschichte erzählen. Die Erzählenden bestimmen Tempo, Sprachstil und Schwerpunkt. Und die Kinder? Die hören gespannt zu, schauen genau hin und sind mitten im Geschehen.
Kurz gesagt: Kino für Kinder ganz ohne Bildschirm.
Ausleihen leicht gemacht
Alle Kamishibais finden Sie in unserem Ausleihsystem Quickverleih. Dort können Sie bequem stöbern, passende Titel auswählen und die Materialien reservieren. Vor Ort abholen, einsetzen und begeistern. Ob Morgenkreis, Projektarbeit oder ruhiger Ausklang des Tages ein Kamishibai lässt sich flexibel einsetzen und sorgt fast immer für aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer.
Unser Tipp: Schauen Sie regelmäßig vorbei, denn unser Angebot wird laufend erweitert. Es lohnt sich also, immer mal wieder einen Blick in den Verleih zu werfen.
Sachthemen
Jahreszeiten, Lebensweltorientierung oder erste naturwissenschaftliche Fragen
Religiöse Geschichten
passend zu religiösen Werten, Festen und Ritualen
Soziales Lernen
Freundschaft, Gefühle, Konflikte oder Zusammenhalt
Märchen
traditionelle Erzählform mit festen Motiven wie Gut und Böse
Sachthemen
Jahreszeiten, Lebensweltorientierung oder erste naturwissenschaftliche Fragen
Religiöse Geschichten
passend zu religiösen Werten, Festen und Ritualen
Soziales Lernen
Freundschaft, Gefühle, Konflikte oder Zusammenhalt
Märchen
traditionelle Erzählform mit festen Motiven wie Gut und Böse
Kompetenzerwerb durch Kamishibai
Das japanische Erzähltheater fördert eine ganze Reihe von Kompetenzen, die im Kindergarten und in der Grundschule wichtig sind. Hier ein kleiner Überblick:
Sprachliche Kompetenzen
Wortschatzaufbau, Sprachverständnis, Nacherzählen und freies Sprechen, Förderung von Mehrsprachigkeit / DaZ
Kognitive Kompetenzen
Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit, Fantasie und Vorstellungskraft, Verstehen von Handlungsabläufen, Perspektivübernahme
Soziale Kompetenzen
Rücksichtnahme und gemeinsames Erleben, Gesprächsregeln einhalten, Empathie (Gefühle und Motive von Figuren erkennen)
Personale Kompetenzen
Mut, vor anderen zu sprechen, Ausdruck von Gefühlen, Kreativität
Ästhetische Kompetenzen
Bildbetrachtung und Bildinterpretation, eigene Geschichten erfinden, Gestaltung eigener Kamishibai-Karten, Verbindung von Sprache, Bild und Handlung
Medien- und Erzählkompetenz
Verständnis von Erzählformen, Zusammenhang von Bild und Text, erste Medienkompetenz (bewusster Umgang mit Präsentationsformen)
iPads für Schule & Bildung: Wir verleihen die Geräte und die passenden Apps gleich dazu
iPads leihen: flexibel, unkompliziert, schulnah
Ob für Projektwochen, Vertretungsunterricht, Prüfungen, Medienbildung oder temporäre Klasseneinsätze:
Unsere entleihbaren iPads ermöglichen einen niedrigschwelligen Einstieg in den digitalen Unterricht, ohne langfristige Investitionen oder technischen Aufwand.
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aktuelle iPad-Modelle
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einheitlich konfiguriert
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einsatzbereit abholbereit
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ideal für kurz- und mittelfristige Einsätze
Um die Geräte zu entleihen, brauchen Sie einen Zugang zu unserem Shopsystem Quickverleih. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
Doch unser Angebot geht noch einen Schritt weiter.
Der Mehrwert: iPads mit pädagogisch sinnvollen Apps
Auf Wunsch statten wir die iPads bereits vor der Auslieferung mit ausgewählten Apps aus. So können Sie direkt mit dem Unterricht beginnen, ohne Zeit für Installation, Updates oder App-Verwaltung zu verlieren. Hier stellen wir Ihnen eine kleine Auswahl aus über 200 Apps vor:
Actionbound
Diese App ermöglicht das Erstellen und Spielen von interaktiven und mobilen Lernspielen. Nutzer können Geschichten und Abenteuer gestalten, die sie dann durch die reale Welt führen.
Ab 10 Jahren
Blitzrechnen 1 - 4
Diese Apps helfen Schülern, ihre Rechenfähigkeiten durch verschiedene Übungsformate und Spiele zu verbessern. Es ist eine unterhaltsame Art, mathematische Grundlagen zu festigen.
Ab 6 Jahren
Book Creator for iPad
Schüler können mit dieser App eigene Bücher erstellen, gestalten und publizieren. Sie fördern Kreativität und das Erlernen von Schreibfähigkeiten.
Ab 8 Jahren
Canva: KI-Foto- & Video-Editor
Eine vielseitige Design-App, die Nutzern hilft, Grafiken, Videos und Präsentationen ansprechend zu gestalten und zu bearbeiten.
Ab 12 Jahren
Quizlet: Karteikarten mit KI
Diese Lern-App ermöglicht es Schülern, Karteikarten zu erstellen und zu lernen sowie verschiedene Quizformate zu nutzen, um Wissen spielerisch zu festigen.
Ab 10 Jahren
GarageBand
Eine App für Musikproduktion, die es Schülern ermöglicht, eigene Musik zu erstellen, Instrumente zu spielen und aufzunehmen.
Ab 10 Jahren
Green Screen
Mit dieser App können Schüler kreative Videos mit Greenscreen-Technologie erstellen, um interessante Geschichten zu erzählen oder Präsentationen visuell zu bereichern.
Ab 8 Jahren
Procreate
Eine professionelle Zeichentechnologie, die Schülern hilft, digitale Illustrationen zu erstellen und ihre künstlerischen Fähigkeiten zu entwickeln.
Ab 12 Jahren
Wenn Sie eine bestimmte App auf Ihrem iPad vorbereitet haben wollen, sprechen Sie unsere Techniker darauf an.
Vom digitalen Neuling hin zum Medienprofi – ein Jahr FSJ digital
Das FSJ digital
Das FSJ digital ist eine besondere Form des Freiwilligen Sozialen Jahres, bei der sich junge Menschen nicht nur in sozialen Einrichtungen engagieren, sondern zusätzlich digitale Projekte umsetzen. Ob Social-Media-Arbeit, Mediengestaltung, Webseiten pflegen, Videoprojekte realisieren oder Workshops durchführen: Hier lernen wir moderne Tools kennen, entwickeln eigene Ideen und unterstützen Einrichtungen dabei, digitaler zu werden.
Warum genau ein FSJ?
Diese Frage lässt sich einfach beantworten. „Direkt ins Studium zu starten, hat sich für mich nicht richtig angefühlt“ und „da ich nicht direkt nach dem Abitur studieren gehen wollte (…) und das FSJ als Orientierungsjahr nutzen wollte“ hören sich nach zwei sehr ähnlichen Antworten an, die uns gemeinsam ausmachen und die stellvertretend für viele junge Menschen stehen. Das FSJ ist eine perfekte Möglichkeit herauszufinden, was man wirklich nach der Schule machen möchte und gibt einem die Möglichkeit ein Jahr lang Arbeitserfahrung zu sammeln und sich währenddessen noch richtig zu orientieren.
Das Besondere an diesem FSJ ist die digitale und kreative Freiheit, welche nur durch den eigenen Verstand eingeschränkt werden kann. Eine großartige Hilfe stellt hierbei die offene und freundliche Kommunikation mit den Mitarbeitenden des Landesmedienzentrums dar, welche das FSJ digital überhaupt erst ermöglichen. Auch die regelmäßigen Seminare sorgen dafür, dass wir unsere kreativen Ideen besser ausleben können und helfen uns dabei, dass wir uns stetig weiterentwickeln. Selbst wenn sich die Seminare manchmal sehr ziehen „vor allem wenn es wieder um Laptops oder iPads ging“ und die Jugendherbergen eher „so lala“ ausfallen. Dennoch ist uns dadurch auch die Möglichkeit gegeben viele unterschiedliche Leute kennenzulernen und mehr über uns selbst sowie unsere Stärken und Schwächen zu erfahren.
Ein weiterer sehr positiver Punkt ist die großartige und einladende Atmosphäre im Kreismedienzentrum. Von außen wirkt das Gebäude eher „grau“ und „ungemütlich“, aber wenn man es betritt, wird man von einer positiven „hellen, lockeren“ und „gemütlichen“ Umgebung überrascht. Das Team vom KMZ haben wir nach und nach kennengelernt. Sie haben einen wirklich freundlichen, aufgeschlossenen und lustigen ersten Eindruck hinterlassen, außerdem wurden wir FSJlerinnen sehr herzlich empfangen und gut ins Team integriert. Es gab bisher schon den einen oder anderen lustigen Moment mit den Kolleg*innen. Darunter auch viele regelmäßige witzige Gespräche und Fragen, bei denen uns die KI weiterhelfen musste. „Der prägendste und für mich witzigste Moment war der missglückte Zauberversuch von Franzi, den sie voller Stolz und Überzeugung bis zum Ende durchgezogen hat. Das hat auf jeden Fall für viel Freude und Lachen gesorgt und ist jetzt ein Insider.“
Unsere ersten Wochen
Direkt zu Beginn hatten wir eine Seminarwoche in Karlsruhe. Dort durften wir die FSJler:innen der anderen KMZs aus ganz Baden-Württemberg kennenlernen. In dieser ersten von insgesamt fünf Seminarwochen bekamen wir unsere ersten Einführungen in die digitale Welt und haben unsere digitalen Geräte gemeinsam einsatzbereit gemacht.
Nach dieser Woche ging es dann endlich richtig los mit unserer ersten Woche am Kreismedienzentrum in Heilbronn. Ein großes Highlight war hierbei gleich zu Beginn die Tour durchs Maker Space. Dabei haben wir die Bekanntschaft mit vielen interessanten Maschinen gemacht – mit einer Stickmaschine, dem 3D-Drucker, unserem Laser „Mr. Beam“, der gut bedienbaren Drechselmaschine bis hin zum Cricut Maker. Wir durften uns ausprobieren und dabei sind auch großartige erste Projekte entstanden: Zum Beispiel die Anfertigung von Schachfiguren mit der Drechselbank und dem dazugehörigen Schachbrett mit eigenem Design mit Hilfe des Mr. Beams. Außerdem auch sehr schöne Sticker durch den Cricut und es wurden auch erste eigene Drucke mit unseren 3D-Druckern durchgeführt.
Danach haben wir dann die ersten wichtigen Aufgaben erhalten, darunter die Überarbeitung einer PowerPoint und das Programmieren von eigenen Dark-Pattern-Spielen mithilfe der KI oder das Designen eines Avatars für Schulen. Ein weiterer und wichtiger Meilenstein war auch die Gründung des Social Media Accounts für das KMZ Heilbronn auf Instagram.
Hier ein kleiner Einblick in zwei von unseren vielen interessanten Projekten:
Das „Avatar-Projekt“: Wir wollen eine günstige und verbesserte Version eines Roboters entwickeln, den Schüler:innen nutzen können, wenn sie zum Beispiel wegen verschiedenster Krankheiten nicht vor Ort am Unterricht teilnehmen können. Unsere Aufgabe hierbei ist es ein niedliches und ansprechendes Design für eine Hülle zu entwickeln, in der wir die für den Avatar benötigte Elektronik gut und angemessen unterbringen können. „Das klingt nicht nur technisch spannend, sondern auch ziemlich sinnvoll.“
Das Dark-Pattern-Spiel: Passend zum kommenden Gaming-Workshop soll mithilfe einer KI ein Spiel programmiert werden, das sich mit den Dark Patterns in Videospielen beschäftigt. Mit dem Ziel den Kindern spielerisch die versteckten Gefahren in den heutigen Onlinespielen näherzubringen. „Da sprudeln bei mir schon einige Ideen.“
Doch was hat uns bisher am meisten Spaß gemacht?
„Was mir bisher am meisten Spaß gemacht hat? Ganz klar: Die ganzen Geräte im Maker Space ausprobieren und ein bisschen tüfteln. Es fühlt sich cool an, dass man dabei so frei denken und eigene Ideen einbringen kann. Insgesamt hat man deutlich mehr Freiheiten und weniger Stress.“
„Besonders Spaß hat mir bisher das Anfertigen des Schachspiels und die Überarbeitung der PowerPoint für den Workshop gemacht. Ich denke, dass mir auch das Designen des Avatars unfassbar viel Spaß machen wird, es ist etwas Anspruchsvolles, das man nicht jeden Tag macht. Außerdem ist es für einen guten und sinnvollen Zweck, zumal ich Herausforderungen liebe. Es wird definitiv spannend und interessant werden.“
Das FSJ sorgt für viele spannende Ideen und Projekte. Für uns FSJler wirkt sich das FSJ definitiv auf den Alltag aus, aber auf eine positive Art und Weise. „Mir tut der Arbeitsablauf tatsächlich gut, er bringt Ordnung in meinen Alltag und ich habe mich superschnell daran gewöhnt. Mein Tagesrhythmus ist jetzt sehr viel getakteter und geplanter. Spontane Aktionen sind jetzt eher weniger möglich, aber das ist auch gut so und gehört eben zum Erwachsenwerden dazu.“ Im FSJ lernt man den Arbeitsalltag kennen und bekommt eine tolle Einführung in die Arbeitswelt. „Auch mein Alltag hat sich durch das FSJ verändert: Klar, es gibt feste Arbeitszeiten, aber wie ich meine Woche gestalte, ist viel selbstbestimmter. Das fühlt sich nach einem guten Schritt ins Erwachsenenleben an, wo man Verantwortung übernehmen, aber trotzdem viel ausprobieren darf. Ich habe schon einige neue Apps kennengelernt und fühle mich nach den ersten Wochen irgendwie freier als in der Schulzeit.“
Wir freuen uns auf hoffentlich viele weitere spannende Projekte in den kommenden Monaten, besonders auf die Mischung aus Technik, Kreativität und Teamarbeit.





















