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Wieso ein FSJ?

Nach der Schule stellt sich für viele die Frage: „Wie geht es jetzt weiter?“ Auch bei mir lief nicht alles so, wie ich es mir ursprünglich vorgestellt hatte. Mein Abitur habe ich nicht geschafft und plötzlich stand die Frage im Raum, welchen Weg ich nun einschlagen möchte.

Genau deshalb bietet sich ein FSJ für mich besonders an. Es gibt mir die Möglichkeit, nach der Schule praktische Erfahrungen zu sammeln, neue Bereiche kennenzulernen und herauszufinden, welche berufliche Richtung zu mir passt. Gleichzeitig übernehme ich Verantwortung und lerne, selbstständiger zu arbeiten.

Das FSJ Digital bietet dabei noch einen besonderen Vorteil: Ich kann mein Interesse an digitalen Medien mit praktischer Arbeit verbinden. Dabei lerne ich nicht nur den Umgang mit verschiedenen digitalen Tools kennen, sondern kann auch eigene Ideen einbringen. So sammle ich Erfahrungen, die mir auch später in Ausbildung oder Beruf zugutekommen können.

Außerdem lernt man während eines FSJ viele unterschiedliche Menschen und Arbeitsbereiche kennen, entwickelt seine eigenen Stärken weiter und bekommt die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren. Gerade nach meiner Schulzeit ist das für mich eine wertvolle Chance.

Für mich ist das FSJ Digital deshalb nicht einfach ein „Zwischenjahr“, sondern eine Art Neustart mit praktischen Erfahrungen, neuen Perspektiven und der Möglichkeit, meinen eigenen Weg zu finden. Also bietet sich das FSJ Digital für mich sehr gut an.

Die erste Woche im FSJ Digital

Kaum hatte mein FSJ Digital angefangen, ging es auch schon los. In meiner ersten Woche konnte ich zunächst meine Einsatzstelle vor Ort kennenlernen und einen ersten Eindruck davon bekommen, was mich in den nächsten Monaten erwarten wird.

Dabei durfte ich direkt verschiedene digitale Tools ausprobieren und erste kleine Projekte starten. Gerade am Anfang war vieles neu und ich musste mich erst einmal orientieren. Gleichzeitig war es spannend, nicht nur zuzuschauen, sondern schon selbst Dinge auszuprobieren und erste eigene Ideen einzubringen. Dadurch habe ich schnell gemerkt, wie vielseitig die Aufgaben im FSJ Digital sein können.

Doch meine erste Woche bestand nicht nur aus dem Kennenlernen meiner Einsatzstelle. Schon kurz darauf stand die Seminarwoche an und damit auch jede Menge neue Gesichter.

Dort trafen wir uns mit den anderen Freiwilligen aus den verschiedenen KMZs. Am Anfang kannten wir uns natürlich noch nicht wirklich, aber durch verschiedene Aktivitäten und gemeinsame Aufgaben kamen wir schnell miteinander ins Gespräch. Nach und nach wurde aus einer Gruppe von Leuten, die sich gerade erst kennengelernt hatten, eine ziemlich gute Truppe.

Neben dem gegenseitigen Kennenlernen ging es in der Seminarwoche natürlich auch um das FSJ selbst. Wir bekamen unsere Ausstattung, erhielten wichtige Informationen und erfuhren genauer, welche Pflichten wir haben und was eigentlich unsere konkreten Aufgaben als FSJler im Digitalbereich sind. Damit wurde aus dem anfänglichen „Mal schauen, was auf mich zukommt“ langsam ein klareres Bild davon, was mich in meinem FSJ erwartet.

Besonders interessant fand ich dabei, dass wir nicht einfach nur erklärt bekommen haben, was wir machen sollen. Es ging auch darum, selbstständig zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen. Genau das macht für mich den Reiz des FSJ Digital aus.

Wenn ich auf meine erste Woche zurückblicke, war sie also eine Mischung aus neuen Programmen, ersten Projekten, vielen Informationen und vor allem neuen Menschen. Ich habe schon einiges gelernt, aber gleichzeitig wahrscheinlich noch mehr Fragen als vorher.

Obwohl das Freiwilligenjahr gerade erst angefangen hat, konnte man schon einiges miterleben und Erfahrungen machen, welche Einblicke in die Medienwelt rund um das Thema Erziehung und Weiterbildung gaben.

Im Hinblick auf die Zukunft erwarten einen sehr viele neue Erfahrungen. Dabei ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt, sei es nun bei Aufgaben wie dem Management von Social Media oder doch bei der Gestaltung eines Projekts. Es spielen aber nicht nur digitale Medien eine große Rolle, sondern auch die Technik und das Handwerk. Zum einen verfügt der Makerspace über Geräte wie den 3D Drucker (Bambu Lab) oder die Lasercutter Maschine (Mr. Beam). Zum anderen aber auch einen Schneideplotter (Cricut), durch alle können Ideen von kleinen Basteleien bis hin zu einem ganzen Brettspiel zur Realität gemacht werden.