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Unser FSJ digital

Kaum zu glauben, aber unser FSJ Digital geht langsam, aber sicher auf das Ende zu. Wenn wir auf die vergangenen Monate zurückblicken, wird uns erst richtig bewusst, wie viel in dieser Zeit passiert ist. Aus einem spannenden neuen Abenteuer wurde schnell ein fester Teil unseres Alltags, mit vielen Herausforderungen, neuen Erfahrungen und vor allem großartigen Menschen.

Während des FSJ Digital durften wir an unterschiedlichsten Projekten mitarbeiten, viele interessante und freundliche Menschen sowie neue digitale Werkzeuge kennenlernen, nutzen und schätzen lernen und eigene Ideen einbringen. Dabei haben wir nicht nur fachlich viel dazugelernt, sondern auch persönlich. Wir haben gelernt, Verantwortung zu übernehmen, kreativ nach Lösungen zu suchen und auch einmal über uns hinauszuwachsen.

Besonders in Erinnerung bleiben uns die vielen Gespräche, die gemeinsame Arbeit im Team und die kleinen Momente zwischendurch, die den Alltag so besonders gemacht haben. Das offene Miteinander und das Vertrauen, das uns entgegengebracht wurde, haben dafür gesorgt, dass wir uns von Anfang an willkommen gefühlt haben.

Auf dem Foto sieht man eine Abstimmung unserer FSJler, was sie eher mag.

Nathalie

Wenn ich auf mein FSJ Digital zurückblicke, gab es einige Aufgaben, die auf den ersten Blick ganz einfach wirkten, sich dann aber als echte Herausforderung entpuppten. Besonders die Erstellung des ersten Avatar-Modells mit Shapr3D wird mir in Erinnerung bleiben. Es musste alles millimetergenau passen, damit später sämtliche Bauteile ihren Platz fanden. Gleichzeitig sollte der Avatar am Ende nicht nur funktionieren, sondern auch freundlich und sympathisch aussehen. Die richtige Balance zwischen Technik, Präzision und Design zu finden, war deutlich kniffliger, als ich anfangs gedacht hatte.

Eine Superkraft hätte mir während meines FSJs definitiv vieles erleichtert: Teleportation. Gerade auf dem Weg zu Workshops wäre das unglaublich praktisch gewesen. Und wenn man doch einmal etwas vergessen hätte, könnte man einfach kurz zurückspringen, es holen und wäre sofort wieder da.

Wenn unser 3D-Drucker eine Fußballposition übernehmen müsste, wäre er vermutlich ein zentraler Mittelfeldspieler. Er sorgt dafür, dass alles reibungslos zusammenläuft, verteilt das Material präzise, hält den gesamten Druckprozess in Bewegung und verbindet alle einzelnen Schritte zu einem fertigen Ergebnis. Ohne ihn würde im „Team“ einiges nicht funktionieren.

Den passenden Soundtrack für mein FSJ würde ich mit „Don’t Worry, Be Happy“ von Bobby McFerrin beschreiben. Der Song erinnert daran, Herausforderungen mit Gelassenheit zu begegnen und auch in stressigen Momenten den Spaß nicht zu verlieren. Genau diese Einstellung hat mich durch mein FSJ begleitet und spiegelt die vielen positiven Erfahrungen, die ich sammeln durfte, perfekt wider.

Am meisten werde ich jedoch nicht die Technik oder die Projekte vermissen, sondern die Menschen. Meine Kolleginnen und Kollegen haben das FSJ zu einer ganz besonderen Zeit gemacht. Die vielen gemeinsamen Gespräche, das gegenseitige Unterstützen, das Lachen zwischendurch und die schönen gemeinsamen Momente werden mir wahrscheinlich am längsten in Erinnerung bleiben.

Laura

Wenn ich an mein FSJ zurückdenke, gibt es ein paar Dinge, die ich auf jeden Fall vermissen werde. Ganz vorne mit dabei sind Canva, Poe und natürlich der Cricut. Diese drei Tools haben mich durch unzählige Projekte begleitet und waren aus meinem Arbeitsalltag kaum wegzudenken. Besonders der Cricut wurde mit der Zeit, gerade in Workshops, zu meinem treuen Begleiter, deshalb bin ich mir ziemlich sicher, dass er mich zur „Mitarbeiterin des Jahres“ wählen würde. Schließlich haben wir gemeinsam viele Ideen der Schüler umgesetzt und diese damit glücklich gemacht.

Und wenn der Plotter selbst ein Outfit tragen dürfte, wäre die Wahl eindeutig: ein Bob-Ross-Outfit – mit lockiger Perücke, Jeanshemd und natürlich jeder Menge Farbflecken. Schließlich hat er genauso gelassen und zuverlässig dabei geholfen, aus einfachen Ideen kleine Kunstwerke entstehen zu lassen. Ganz nach dem Motto: Es gibt keine Fehler, sondern nur viele einzigartige Kunstwerke.

Wenn mein FSJ verfilmt werden würde, müsste der Film eigentlich „Alles wird gut, solange du Franzi hast“ heißen. Dieser Titel beschreibt die Zeit perfekt, denn mit Franzi an der Seite gab es für jedes Problem eine Lösung, für jede stressige Situation einen Plan und zwischendurch immer etwas zu lachen. Genau das hatte mein FSJ.

Der passende Soundtrack zu dieser Zeit wäre für mich „Sowieso“ von Mark Forster. Der Song erinnert daran, dass nicht immer alles perfekt laufen muss und dass am Ende vieles seinen Platz findet. Genau dieses Gefühl passt für mich zu meinem FSJ. Es gab Herausforderungen, viele neue Erfahrungen, kreative Projekte und schöne Momente und am Ende bleibt vor allem die Erkenntnis, dass alles seinen Sinn hatte.

Auf dem Foto sieht man eine Abstimmung unserer FSJler, was sie eher mag.

Natürlich gab es auch Aufgaben, die uns aus der Komfortzone geholt haben. Gerade diese Erfahrungen haben gezeigt, wie viel man lernen kann, wenn man sich auf Neues einlässt. Heute können wir sagen, dass wir mit mehr Wissen, größerem Selbstvertrauen und vielen schönen Erinnerungen aus diesem Jahr gehen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns auf diesem Weg begleitet, unterstützt und motiviert haben. Ihr habt das FSJ Digital zu einer unvergesslichen Zeit gemacht. Wir freuen uns darauf, das Gelernte in die Zukunft mitzunehmen und zu sehen, wohin unsere Wege uns als Nächstes führen werden.

Auf Wiedersehen und danke für dieses unvergessliche Jahr!