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Was ist eigentlich die Grüffelo Mitmachkiste?

Die Grüffelo Mitmachkiste ist ein pädagogisches Projekt- und Materialkonzept rund um das bekannte Bilderbuch Der Grüffelo. Sie richtet sich vor allem an Kindertagesstätten für den Kleinkindbereich und verbindet Sprachförderung, emotionale Bildung und kreatives Lernen auf spielerische Weise.

Ausleihen leicht gemacht

Die Grüffelo Mitmachkiste finden Sie in unserem Ausleihsystem unter der Rubrik Themenkoffer. Unser Tipp: Neben der Grüffelo Mitmachkiste haben wir noch viele andere Themenkoffer wie die Löwen Mitmachkiste, den Anti-Mobbing-Koffer oder den Tower of Power sowie eine große Auswahl an Kamishibai-Bildkarten.

Auf dem Foto sieht man eine Seite aus dem Anleitungsbuch zur Grüffelokiste und die Handpuppe Grüffelo.

Die Glückssuche – ein abstraktes Gefühl verstehen lernen

Das pädagogische Begleitmaterial bietet zu verschiedenen Gefühlen mehrere Anwendungsbeispiele, die Sie anhand des Materials direkt umsetzen können. Exemplarisch dient hier die „Glückssuche“. Sehr übersichtlich und somit auf den ersten Blick erkennbar sind an der Seite die zentralen Punkte aufgelistet: Ziele, Altersempfehlung, geforderte Gruppengröße, Dauer der Lerneinheit sowie nötiges Material. Im Haupttext werden Sie durch das Projekt geleitet. Sie finden dort Informationen zur Vorbereitung, bei „So geht´s“ eine Schrittweise Erklärung der Durchführung und unter Abschluss weitere Ideen, die das Projekt abrunden.

Unser Tipp: Kombinieren Sie verschiedene Materialien miteinander. Beim Projekt „Glückssuche“ wird das Märchen „Hans im Glück“ vorgelesen. Nutzen Sie dazu unser Kamishibai, das Sie hier finden.

Emotionale Kompetenzen stärken mit dem Grüffelo

Diese Gefühle begegnen Ihnen in Ihrer alltäglichen Arbeit sehr, sehr häufig. Während Gefühle wie Mut und Glück positiv gewertet werden, nehmen wir Angst, Wut und Trauer oft eher negativ wahr. Dabei haben auch diese Gefühle ihre Berechtigung und sollen nicht unterdrückt werden müssen.

Mut

Mut ist eine wichtige persönliche Ressource, denn es bedeutet, die eigenen Stärken und Grenzen zu kennen und anzunehmen. Wer mutig ist, vertraut auf sich selbst und seine Fähigkeiten. Dieses Selbstvertrauen hilft dabei, schwierige Situationen aktiv anzugehen und Lösungen zu finden.

Angst

Angst ist keineswegs ein rein negatives Gefühl, Angst hilft uns bei unbekannten Situationen achtsam zu sein. Wichtig ist, dass die Angst der Kinder ernst genommen wird und man gleichzeitig Sorge dafür trägt, dass sie einen nicht lähmt.

Glück

Erleben Sie gemeinsam mit den Kindern Momente des Glücks. Fangen Sie sie ein, zeigen Sie ihnen, dass es Vieles im Leben gibt, das einen glücklich machen kann.

Wut

Ein Gefühl, das sicherlich jedem bekannt ist, ist die Wut. Wut und Ärger sind spontane Äußerungen der Ablehung. "Nein" ist ein kleines, aber wichtiges Wort, um sich im Leben behaupten und Selbstbewusstsein entwickeln zu können. Sorgen Sie dafür, dass Wut nicht unterdrückt wird, sondern in einer angemessenen Art und Weise ihren Ausdruck findet.

Trauer

Trauer wird häufig negativ bewertet. Wer von uns möchte schon mit ansehen, wie jemand leidet? Dennoch ist Trauer ein unverzichtbares Gefühl. Sie hilft Abschied zu nehmen und ist notwendig für den Prozess des Loslassens. Achten Sie auf Bedürfnisse, die ein Kind hat, wenn es trauert. Diese können von Suche nach Nähe bis hin zu aggressiven Gefühlen sehr unterschiedlich sein.

Gefühlswelten

In der Mitmachkiste finden Sie Ideen, die Ihnen bei der schönen und herausfordernden Aufgabe helfen, mit Kindern ihre Gefühlswelt zu entdecken.

Sehen – Sprechen – Erzählen

Mit den Bildkarten entsteht eine Brücke zwischen der fantastischen Welt des Grüffelo und der realen Lebenswelt von Kindern. Emotionale Kompetenz und sprachliche Fähigkeit bedingen sich gegenseitig: Der Erwerb von emotionaler Kompetenz hat Einfluss auf den Spracherwerb, die Wortschatzentwicklung ist relevant für die Fähigkeit komplexere Gefühle auszudrücken. Gerade für die Sprachförderung sind Bildkarten besonders geeignet, denn es gibt viel zu entdecken. Falls Kinder ihre Gefühle noch nicht sprachlich ausdrücken können, wie jüngere Kinder oder Kinder mit Deutsch als Zweitsprache, können sie es durch Zeigegesten auf die Bildkarten machen.

Auf dem Foto sieht man Bildkarten und wie ein Finger auf eine darauf zeigt.